Jehlihütte

Die Maiensässe am sonnigen Osthang des Pizokels können auf eine lange Geschichte zurückblicken. So waren die Churer Maiensässe nicht nur Bergweiden mit heimeligen Hütten, sie waren in schlimmen Zeiten des Krieges und der Pestseuchen Zufluchtsorte – und in guten Tagen bekannte und beliebte Ausflugsziele. Die heutige Jehlihütte wurde im Jahr 1776 erbaut und diente fortwährend als Maiensässhütte. Um die Jahrhundertwende wurde die Liegenschaft von der Familie Jehli bewirtschaftet – daher wohl der Name Jehlihütte. Bis zum Jahre 1975 bewohnte eine Familie Hornauer dieses Haus und nach dieser Zeit nutzten Waldarbeiter die Hütte als Unterkunft. Das Gebäude liegt auf dem Gebiet des Fülians am Churer Pizokel auf ca. 1350 Meter über Meer und ist im Besitz der Bürgergemeinde Chur.

1984 beschloss der Vorstand des Bürgervereins Chur, die dem Zerfall preisgegebene Hütte zu sanieren. Die Vereinsversammlung gab den nötigen Kredit frei und ermöglichte, die Sanierung in die Wege zu leiten. Heute ist dieses Haus im neuen Glanz der Churer Bevölkerung wieder zugänglich.

Die Jehlihütte kann von jeder in Chur wohnhaften Person für Familienfeste, Geburtstage oder Klassenzusammenkünfte gemietet werden. Nicht geeignet ist das Haus für Schul- oder Pfadi-Lager sowie für längere Aufenthalte als ein Wochenende.

Die Vermietung erfolgt durch den Hüttenwart:

Reno Marconi
+41 79 610 00 00
jehli-huette@bluewin.ch