Parolenfassung zur bürgerlichen Abstimmung vom 8. März 2026 «Realisierung des Ersatzneubaus Bürgerhof»
Anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgervereins Chur wurde den Anwesenden die Botschaft zur Urnenabstimmung der Bürgergemeinde vorgelegt:
Ersatzneubau des Bürgerhofs im Foral – ja oder nein?
Der Präsident des Bündner Bauernverbands, Thomas Roffler, legte stichhaltige Argumente für eine Totalsanierung des Hofs vor. Im Vordergrund steht das Tierwohl, welches durch neuste Erkenntnisse im Stallbau erreicht werden kann; eine tierkonforme Haltung führt zum Wohlbefinden der rund 140 auf dem Bürgerhof gehaltenen Tiere. Zeitgemässe Investitionen in einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb sind ausserordentlich wichtig und garantieren einer Bauernfamilie in Chur ein Auskommen.
Andrea Thür-Suter, Churer Bürgermeisterin, zeigt in ihren Ausführungen auf, dass der Hof in seiner heutigen Infrastruktur sehr altmodisch daherkommt: Anbindehaltung der Tiere, niedrige und dunkle Stallungen, die Mist- und Güllelager zu klein, ungenügende Futterlager – alles andere als dem Anspruch, den heutigen Anforderungen zum Tierwohl gerecht zu werden.
Die stichhaltigen Argumente von Thomas Roffler und die transparente Darstellung der Botschaft durch Andrea Thür-Suter führten zu einer klaren Meinungsbildung und die Parolenfassung der Bürgervereinsversammlung war eindeutig:
- 272 Bürger stimmten dafür, 1 Gegenstimme bei 5 Enthaltungen.
Dem damit verbundenen Kreditbegehren von rund 6.3 Millionen Franken für einen Ersatzneubau wird also klar zur Annahme an der bürgerlichen Urnenabstimmung vom 8. März 2026 empfohlen.